|
Eine praxisinterne Studie über 5 Jahre von 2001 bis 2006 erbrachte für die Medizinische Kräftigungstherapie eine Besserungsquote von durchschnittlich 84% bei chronischen Wirbelsäulenpatienten.
Mit einem diagnostischen Verfahren, der Muskelfunktionsanalyse, werden Kraft, Beweglichkeit und Ausdauer der Wirbelsäulenstreckmuskeln untersucht. Anhand der Ergebnisse erstellt der Arzt das Therapieprogramm. Die gesamte Therapie erstreckt sich über 12 bis 25 Einzelbehandlungen, die ein- bis zweimal pro Woche stattfinden.
Zunächst wird die Therapiemaschine computergestützt über die Berechnung von Winkeln, Widerständen u. a. individualisiert. Im Therapieverlauf wird die Muskulatur isoliert gekräftigt und die Beweglichkeit und Belastbarkeit schrittweise verbessert. Das Ziel ist, die Kraft der Wirbelsäulenmuskulatur auf das Niveau von Gesunden anzuheben, um dadurch eine Verbesserung des Beschwerdebildes zu erreichen. Neben dem spezifischen Training der tief liegenden Wirbelsäulenmuskulatur werden zusätzlich in einem Ergänzungsprogramm die sekundären Rumpf- bzw. Nackenmuskeln gestärkt.
Diese Therapie ist besonders geeignet bei Bandscheibenvorfall, Bandscheibenvorwölbung, nach Wirbelsäulenoperationen, Verschleiss der Wirbelsäule, Wirbelgleiten, Osteoporose, Wirbelkörperblockaden u. a. .
Ob Ihre Wirbelsäulenschmerzen durch zu schwache Rückenmuskulatur verursacht werden, können Sie durch eine Muskelfunktionsanalyse überprüfen lassen. Für diese Analyse sollten Sie 30 Minuten Zeit einplanen. Gerne finden wir mit Ihnen gemeinsam einen passenden Termin.
|